Webcheck Finanzfragen

Das sucht und findet Deutschland im Netz

180 Millionen Google-Suchanfragen, 3.900 Keywords und 140 Ratgeberseiten: Der „Webcheck Finanzfragen“ analysiert erstmals als groß angelegte Studie das Online-Suchverhalten der Deutschen rund um Finanz- und Versicherungsthemen – und die Qualität der Informationen, die dazu im Netz zu finden sind. Alle Ergebnisse sowie umfangreiches Informationsmaterial zum Download finden Sie auf dieser Seite.

Zum Entdecken

Deutschlands Finanzfragen interaktiv

Wer sucht was und wo im Netz? Und wie oft wird genau gesucht? Entdecken Sie die spannendsten Ergebnisse des Webchecks Finanzfragen. Wählen Sie per Klick auf der Karte ein Bundesland oder informieren sich per Drop-Down über eine bestimmte Finanzfrage – wenn Sie mögen auch beides gleichzeitig.

Regionale Ergebnisse

So wird in den einzelnen Bundesländern gesucht

Die Schwaben sparsam, die Hessen Finanzgenies? Lesen Sie hier nochmal kompakt, was bei der Auswertung der regionalen Finanzsuchen besonders aufgefallen ist. Wählen Sie dazu einfach das gewünschte Bundesland im Drop-Down-Menü aus.



Schwaben, Baden & Co. recherchieren online besonders gern zum Thema Eigenheim: Ihre meistgesuchte Finanzfrage heißt: „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“. Hierfür hat der „Webcheck Finanzfragen“ im Schnitt über 110.000 Suchanfragen pro Monat registriert. Auf Platz 4 im Ranking der meistgesuchten Finanzfragen Baden-Württembergs: die Baufinanzierung mit rund 76.000 Suchen im Monat. Die Plätze 2 und 3 belegen übrigens die Themen „Investition in Gold/Silber“ und „Kredit“.

Auch im Deutschland-Vergleich zeigt sich das Interesse der Baden-Württemberger für Immobilien: Ihre Suchaffinität* für das Thema Immobilienfinanzierung liegt rund 25 Prozent über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Für die Baufinanzierung sind es noch gute 13 Prozent. Zudem spielt hier das Thema „Geld anlegen“ eine größere Rolle als beim deutschen Durchschnittsbürger. Insbesondere die Anlage am Aktienmarkt in Form von Anleihen und Fonds scheint es dem Südwesten angetan zu haben – Informationen zu diesem Thema werden hier rund 14 Prozent häufiger online gesucht als im Bundesschnitt. Für Finanzfragen zu Familienthemen gibt es hingegen eher ein unterdurchschnittliches Interesse.

Übrigens: Insgesamt 24 Millionen Suchanfragen zu Finanz- und Versicherungsthemen haben die Baden-Württemberger während des Untersuchungszeitraums via Google gestellt – also 2,85 Suchen pro Jahr und Einwohner. Damit ist das Bundesland im Südwesten fast gleichauf mit dem deutschen Bundesdurchschnitt von 2,83.

Pressemitteilung Baden-Württemberg (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Die bayrischen Finanzsurfer sind mehr als jedes andere Bundesland an der Frage „Wie funktioniert das mit Aktien grundsätzlich?“ interessiert: Ihre Suchaffinität* zu diesem Thema liegt rund 28 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt. Auch das Thema „Geldanlage in Gold/Silber“ wird hier mehr beachtet als in den übrigen Bundesländern: Rund 26 Prozent häufiger als im Bundesschnitt befragen sie zu diesem Thema den Ratgeber Google. Eher unterdurchschnitllich ist das bayrische Interesse für die Themen Arbeitslosengeld/Hartz 4, Selbstständigkeit und Schulden – die Suchaffinitäten liegen hier rund 13 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Die online meistgesuchte Finanzfrage in Bayern bestätigt deren Informationsbedarf zum Thema Geldanlage: Auf Platz 1 liegt erneut die „Investition in Gold/Silber“ mit 132.000 Anfragen pro Monat. Und auf Platz 5 schafft es „Welche Möglichkeiten habe ich, Geld anzulegen?“ mit 77.000 Anfragen. Im deutschlandweiten Ranking liegt diese Frage nur auf dem 9. Platz. Auch der Traum vom eigenen Haus ist bei den Bayern sehr präsent: Mit „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ und „Welche Möglichkeit der Baufinanzierung habe ich?“ finden sich gleich zwei Immobilien-Themen in den Top 5 der meistgesuchten Finanzfragen Bayerns.

Der durchschnittliche Bayer recherchiert übrigens 2,72 mal pro Jahr im Web zu Finanz- und Versicherungsfragen, womit er im Mittelfeld der deutschen Finanzsurfer liegt. Der Bundesschnitt beträgt 2,83 Suchen pro Jahr und Kopf.

Pressemitteilung Bayern (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Die Hauptstädter belegen bei der Online-Recherche zu Finanzen einen der Spitzenplätze: Rund 5 Mal im Jahr suchen sie nach Informationen zu Aktien, Immobilienfinanzerung & Co. Das übertrumpfen nur noch die Hamburger mit 5,72 Suchen pro Jahr. Das ist mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: Demnach geht jeder Deutsche 2,83 mal pro Jahr auf die Suche nach Antworten zu Finanz- und Versicherungsfragen ins Netz.

Googlen die Berliner einmal los, steht die Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ ganz oben auf ihrer Liste. Rund 54.000 Suchanfragen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ zu diesem Thema aus Berlin registriert. Auf Platz 2 und 3 der meistgesuchten Finanzfragen Berlins folgen die „Investition in Gold/Silber“ und die „Immobilienfinanzierung“.

Übrigens: 29 Prozent häufiger als der deutsche Durchschnittsbürger informiert sich der Berliner zum Thema Arbeitslosengeld/Hartz 4. Ebenfalls eine hohe Suchaffinität* in Berlin hat die private Krankenversicherung mit rund 27 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt. Deutlich geringer als im Bundesdurchschnitt ist das Interesse der Berliner rund um das Thema Immobilien: Informationen zur Immobilien- und Baufinanzierung sowie zu Hypotheken holt der Hauptstadtbewohner online verhältnismäßig selten ein.

Pressemitteilung Berlin (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Wenn Brandenburger im Internet nach Finanz- und Versicherungsthemen suchen, dann sind sie eher zögerlich. Während die Hamburger und Berliner im Jahr etwa fünf bis sechs Suchanfragen pro Kopf in die Online-Welt schickten, informierten sich die Brandenburger im gleichen Zeitraum nur etwa ein bis zwei Mal im Jahr.

Surft der finanzinteressierte Brandenburger im Netz, sucht er meistens eine Antwort auf die Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“. Dazu hat der „Webcheck Finanzfragen“ im Schnitt über 10.000 Suchanfragen pro Monat aus Brandenburg registriert – Platz 1 im Ranking der meistgesuchten Finanzfragen Brandenburgs. Knapp dahinter auf Platz 2 rangiert die Frage „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ mit etwa 9.400 Suchen pro Monat.

Eine große Besonderheit im Deutschlandvergleich stellt in Brandenburg die überdurchschnittlich große Affinität* zur Frage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ dar. Die ist hier nämlich doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. Übrigens: Auch in den anderen neuen Bundesländern, dem Saarland und Bremen lässt sich diese Tendenz feststellen. Vergleichsweise wenig Interesse hegen die Brandenburger für die Frage „Was muss ich rund um die Selbstständigkeit wissen?“. In der brandenburgischen Rangliste nach Suchaffinität* nimmt sie den letzten Platz ein. Die finanzielle Absicherung für den Nachwuchs ist demnach relevanter als die eigene berufliche Unabhängigkeit.

Pressemitteilung Brandenburg (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Die Bremer sind ganz vorne mit dabei unter den deutschen Finanzsurfern: Hinter den Hamburgern und Berlinern liegen sie mit 4,21 Finanzsuchen pro Jahr und Einwohner auf Platz 3 – und recherchieren damit 1,5 mal häufiger als der deutsche Durchschnittsbürger online zu Finanz- und Versicherungsfragen.

Den Bremern liegt besonders die finanzielle Vorsorge für ihre Kinder am Herzen. Ihre Suchaffinität* für die Frage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ liegt mehr als das Doppelte über dem deutschen Durchschnitt. Und auch die private Altersvorsorge findet bei den Bremern wesentlich mehr Beachtung als in Gesamtdeutschland: Informationen zur fondsgebundenen Lebensversicherung und zur privaten Rentenversicherung werden hier überdurchschnittlich oft online recherchiert.

Am häufigsten suchen die Bremer übrigens nach der Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ – 7.567 Suchanfragen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ hierfür registriert. Beinahe gleichauf: die Immobilienfinanzierung mit 7.563 Suchanfragen im Monat. Das Thema Arbeitslosengeld/Hartz 4 beschäftigt Bremens Finanzsurfer scheinbar ebenfalls stärker: Die Frage schafft es hier unter die Top 10 der meistgesuchten Fragen nach absolutem Suchvolumen, im deutschen Ranking hingegen nur auf Platz 13.

Pressemitteilung Bremen (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

An der Elbe leben die aktivsten Finanzsurfer der Republik: Die Hamburger recherchieren im Schnitt 5,72 Mal pro Jahr und Kopf online zu Finanz- und Versicherungsthemen. Damit sind sie den meisten Deutschen weit voraus – der gesamtdeutsche Schnitt liegt bei nur 2,83 Suchanfragen. Mit ihnen an der Spitze liegen die Bremer mit 5,06 Suchen pro Kopf.

Doch nicht nur die Anzahl der Finanzsuchen fällt bei den Hamburgern auf. Die Nordlichter informieren sich online auch weitaus häufiger zum Thema Altersvorsorge als der deutsche Durchschnittsbürger. So liegt ihre Suchaffinität* für die fondsgebundene Lebensversicherung rund 70 Prozent über dem Bundesschnitt. Rund 32 Prozent häufiger googeln sie nach der Rürup-Rente. Die Hamburger scheinen sich also lieber selbst um ihre Altersvorsorge zu kümmern, als sich auf die staatliche Unterstützung zu verlassen. Denn Fragen zur gesetzlichen Rente werden hier rund 15 Prozent seltener gesucht als in Gesamtdeutschland.

Am häufigsten recherchieren die Hamburger im Netz übrigens die Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ – rund 29.000 Suchen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ hierfür registriert. Auf den Plätzen folgen die „Investition in Gold/Silber“ mit rund 28.000 Suchen pro Monat und die „Immobilienfinanzierung“ mit ca. 26.000 Suchen pro Monat.

Pressemitteilung Hamburg (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Der „Webcheck Finanzfragen“ bestätigt: Geldanlagen und Finanzierungen sind die Lieblingsthemen der hessischen Finanzsurfer. Gleich sechs Fragen aus diesem Bereich platzieren sich in den hessischen Top 10 der online meistgesuchten Finanzfragen. Auf Platz 1: „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ – rund 56.000 Mal pro Monat befragen die Hessen zu diesem Thema den Ratgeber Google.

Eine besonders hohe Suchaffinität* haben sie zur Frage „Wie sieht es mit den Zinsen für Sparer aus?“ – ihr Interesse, zu dieser Frage online zu recherchieren, liegt rund 47 Prozent über dem deutschen Durchschnitt. Kein anderes Bundesland erzielt einen höheren Wert. Ebenfalls Spitzenreiter nach Suchaffinität* sind die Hessen bei den Fragen „Was sind Anleihen und was muss ich dazu wissen?“, „In welche Fonds sollte ich investieren?“ und „Welche Begriffe rund um Aktien/Fonds sollte ich kennen?“. Übrigens: Verhältnismäßig selten informieren sich die Hessen im Internet zu Familienthemen, wie „Welche Unterhaltsregelungen gibt es für Eltern?“, „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ oder „Was tun als Arbeitnehmer, wenn das Kind krank wird?“.

Pro Jahr und Kopf recherchieren die Hessen rund 3,11 mal zu Finanz- und Versicherungsfragen im Netz. Damit liegen sie zwar über dem deutschen Durchschnittswert von 2,83, aber deutlich unter den Werten der Spitzenreiter Hamburg und Berlin mit 5,72 bzw. 5,06 Suchen.

Pressemitteilung Hessen (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Die Mecklenburg-Vorpommern recherchieren eher selten im Internet zu Finanz- und Versicherungsthemen: Im Schnitt 1,68 Suchanfragen stellen sie pro Jahr und Kopf an den Ratgeber Google. Nur die Brandenburger sind mit 1,45 Suchen noch weniger aktiv als Finanzsurfer unterwegs. Zum Vergleich: Der Bundesschnitt liegt bei 2,83 Suchen, Spitzenreiter sind die Hamburger mit 5,72 Suchen pro Jahr und Einwohner.

Wenn sich die Mecklenburg-Vorpommern doch auf die Suche nach Finanzinfos ins Netz begeben, dann steht die Frage „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ ganz oben auf der Liste. Rund 7.600 Google-Suchen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ dafür registriert. Nur knapp dahinter mit mehr als 7.300 Suchen pro Monat heißt es „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“. Auf dem Bronze-Rang folgen Informationen rund um die Kfz-Versicherung mit etwas über 6.700 Suchanfragen pro Monat.

Überdurchschnittlich oft informieren sich die Finanzsurfer aus Mecklenburg-Vorpommern online zur Frage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ – ihre Suchaffinität* liegt mehr als 131 Prozent über dem deutschen Durchsschnittswert. Auch für das Thema Altersvorsorge zeigen sie mehr Interesse als der deutsche Durchschnittsbürger: Informationen zur fondsgebundenen Lebensversicherung und zur privaten Rentenversicherung werden hier überdurchschnittlich oft online recherchiert.

Pressemitteilung Mecklenburg-Vorpommern (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Mehr als 55.000 Mal pro Monat suchen die Niedersachsen online nach Antworten auf die Frage „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ – kein anderes Thema bewegt die Finanzsurfer zwischen Nordsee und Harz mehr. Und auch die Baufinanzierung liegt den Niedersachsen am Herzen: Mit 44.000 Suchen im Monat belegt sie Rang 4 der meistgesuchten Finanzfragen Niedersachsens. Wenig verwunderlich: Mit einer Eigentümerquote von 54,4 Prozent gibt es kaum ein Bundesland in Deutschland, in dem mehr Menschen in den eigenen vier Wänden wohnen als in Niedersachsen.

Und auch im Deutschland-Vergleich zeigt sich das große Interesse der Niedersachsen am Thema Immobilien: Ihre Suchaffinität* zu Hypotheken liegt im Vergleich zum Bundesdurchschnitt rund 18 Prozent höher. Mehr als 12 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt liegt ihr Informationsbedürfnis zu Versicherungen für Haus und Wohnung. Weniger interessant für die Finanzsurfer aus Niedersachsen scheint das Thema Selbstständigkeit zu sein: Etwa 20 Prozent selter als der deutsche Durchschnittsbürger befragen sie zu diesem Thema Google um Rat.

Im Schnitt recherchieren die Niedersachen 2,4 Mal pro Jahr und Kopf zu Finanzfragen im Netz und liegen damit leicht unter dem deutschen Durchschnittswert von 2,83. Die direkten Nachbarn Hamburg und und Bremen liegen mit 5,72 und 4,21 Suchen pro Monat deutlich darüber.

Pressemitteilung Niedersachsen (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Mit insgesamt fast 43 Millionen Google-Suchen pro Jahr liegen die Nordrhein-Westfalen bundesweit an der Spitze der deutschen Finanzsurfer. Pro Kopf sind es dann allerdings „nur“ noch etwas mehr als drei Finanzsuchen pro Jahr – hier haben die Hamburger, Berliner und Bremer deutlich die Nase vorn, die sich sogar 4 bis 6 Mal im Jahr online mit Finanz- und Versicherungsfragen beschäftigen.

Am häufigsten recherchieren die nordrhein-westfälischen Finanzsurfer übrigens nach der Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ – durchschnittlich 153.000 Suchen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ hierfür registriert. Knapp dahinter mit im Schnitt 151.000 Suchanfragen liegt das Thema Immobilienfinanzierung.

Überdurchschnittlich oft informieren sich die Nordrhein-Westfalen online rund um die Selbstständigkeit – ihre Suchaffinität* für dieses Thema liegt 42 Prozent höher als der Bundesdurchschnitt. Auch die Fragen „Welche Unterhaltsregelungen gibt es für Eltern?“ und „Was muss ich zum Thema Schulden wissen?“ werden hier überdurchschnittlich oft gestellt. Das Thema Altersvorsorge weckt jedoch nur unterdurchschnittliches Interesse bei den Nordrhein-Westfalen. Ihre Suchaffinität* rund um die private Rentenversicherung liegt beispielsweise 13 Prozent unter dem Bundesschnitt, die zur Rürup-Rente sogar 22 Prozent darunter.

Pressemitteilung Nordrhein-Westfalen (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Finanzsurfer aus Rheinland-Pfalz gehen lieber auf Nummer sicher: Überdurchschnittlich oft suchen sie im Netz nach Informationen zur Absicherung im Falle eines Unfalles. So liegt ihre Suchaffinität zur Finanzfrage „Unfall in der Freizeit: Wie bin ich abgesichert oder wie kann ich mich absichern?“ 45 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt. Das Interesse für die Frage „Arbeitsunfall: Wer zahlt was und wann?“ ist 21 Prozent höher als in Gesamtdeutschland. Damit sind die Rheinland-Pfälzer bei beiden Themen im Bundeslandvergleich Spitzenreiter.

Vergleichsweise wenig Informationsbedarf haben die Rheinland-Pfälzer rund um die private Altersvorsorge: Ihre Suchaffinität* zu diesem Thema liegt 10 Prozent unter dem gesamtdeutschen Schnitt. Auch der Recherchebedarf zur Riester-Rente liegt unter dem Bundesschnitt – hier sind es rund 9 Prozent. Nur das Thema Arbeitslosengeld/Hartz 4 ist für die Rheinland-Pfälzer noch weniger relevant.

Am häufigsten googlen Finanzsurfer aus Rheinland-Pfalz übrigens die Frage „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ – im Schnitt 31.000 Anfragen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ hierfür registriert. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen dann „Lohnt sich die Investition in Gold/Silber?“ und „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ mit rund 28.000 bzw. 25.000 Suchanfragen pro Monat. Im Schnitt sucht jeder Rheinland-Pfälzer rund 2,3 Mal im Jahr online nach Finanzinformationen und liegt damit deutlich unter dem deutschen Durchschnittswert von 2,83.

Pressemitteilung Rheinland-Pfalz (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Der eigene Nachwuchs ist den Finanzsurfern aus dem Saarland besonders wichtig: Kein anderes Bundesland zeigt an der Frage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ so viel Interesse. Die Suchaffinität* liegt hier rund 142 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt. Auch für die Frage „Was tun als Arbeitnehmer, wenn das Kind krank wird?“ ist das Interesse im Saarland überduchschnittlich hoch – die Suchaffiniät* liegt rund 53 Prozent über dem Bundesschnitt. Neben dem eigenen Nachwuchs bewegt die Saarländer auch ihre Altersvorsorge stark: Das Interesse an der fondsgebundenen Lebensversicherung ist hier fast doppelt so hoch wie im bundesdeutschen Schnitt, die private Rentenversicherung wird immerhin 67 Prozent häufiger als im Bundesschnitt online recherchiert.

Am häufigsten suchen die Saarländer online übrigens nach Antworten auf die Frage „Lohnt sich die Investition in Gold/Silber?“ – rund 8.000 Google-Suchen pro Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ hierfür registriert. An zweiter Stelle folgt die Immobilienfinanzierung mit rund 7.300 Suchen pro Monat, auf Platz 3 mit etwa 6.400 Suchen die Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“

Mit 2,42 Suchen pro Jahr ist der Saarländer einer der weniger aktiven Finanzsurfer – der Durchschnittswert Deutschlands liegt bei 2,83 Suchen im Jahr. Zum Vergleich: Die Hamburger recherchieren im Schnitt 5,72 Mal pro Jahr zu Finanz- und Versicherungsfragen im Netz und sind damit Spitzenreiter in Deutschland.

Pressemitteilung Saarland (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Die Finanzfrage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ bewegt die Sachsen online überdurchschnittlich stark. Rund 74 Prozent häufiger als der deutsche Durchschnittsbürger befragen sie zu diesem Thema den Ratgeber Google. Auch die Frage „Was tun als Arbeitnehmer, wenn das Kind krank wird?“ wird in Sachsen überdurchschnittlich oft online recherchiert: Die Suchaffinität* dafür liegt rund 60 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Für das Thema Immobilien interessieren sich die Sachsen bei der Online-Recherche hingegen vergleichsweise wenig: So liegt ihr Informationsbedürfnis für die Frage „Wie kann ich eine eine Immobilie finanzieren?“ rund 19 Prozent unter dem Bundesschnitt. Zum Thema Hypotheken haben die Sachsen sogar die geringste Suchaffinität aller Bundesländer.

Auch bei den meistgesuchten Finanzfragen wird das vergleichsweise geringe Interesse der Sachsen für das Thema Immobilien deutlich. Rangieren die Fragen „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ und „Welche Möglichkeiten der Baufinanzierung habe ich?“ in Deutschland auf den Plätzen 2 und 4, schaffen sie es in Sachsen in dieser Reihenfolge nur auf die Ränge 5 (im Schnitt 21.424 Suchen pro Monat) und 11 (durchschnittlich 16.783 Suchen pro Monat).

Mit 2,38 Suchen pro Jahr und Kopf sind die Sachsen unter den neuen Bundesländern zwar die aktivsten Finanzsurfer, jedoch liegen sie recht deutlich unter dem Bundesschnitt von 2,83 Suchen.

Pressemitteilung Sachsen (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Finanzsurfer aus Sachsen-Anhalt googeln am häufigsten die Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ – durchschnittlich 10.684 Suchanfragen im Monat hat der „Webcheck Finanzfragen“ hierfür registriert. Knapp dahinter: die Frage „Wie kann ich eine Immobilie finanzieren?“ mit im Schnitt 10.226 Suchen pro Monat.

Überdurchschnittlich oft informieren sich die Finanzsurfer aus Sachsen-Anhalt online zur Frage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ – ihre Suchaffinität* liegt mehr als das Doppelte über dem deutschen Durchsschnittswert. Auch zur fondsgebundenen Lebensversicherung durchforsten sie das Netz überdurchschnittlich oft – das Interesse dafür liegt in Sachsen-Anhalt rund 87 Prozent über dem im gesamten Bundesgebiet.

Verhältnismäßig wenig reizt die Sachsen-Anhaltiner der Aktienmarkt und entsprechende Finanzinformationen zur Geldanlage in Aktien oder Fonds – die Suchaffinität hierfür liegt zwischen 23 und 33 Prozent unter dem Bundeschnitt. Noch uninteressanter scheint hier nur das Thema Hypotheken zu sein – es wird im Vergleich zum Bundesdurchschnitt rund 37 Prozent seltener online recherchiert.

Generell sind die Einwohner Sachsen-Anhalts zurückhaltend bei der Google-Suche in Sachen Finanzen und Versicherungen: Mit nur 1,72 Suchanfragen pro Jahr und Kopf liegen sie deutlich unter dem gesamtdeutschen Schnitt von 2,83. Zum Vergleich: Spitzenreiter sind die Hamburger mit 5,72 Suchen pro Jahr und Kopf.

Pressemitteilung Sachsen-Anhalt (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Wenn der Schleswig-Holsteiner das Netz nach Finanzinformationen durchstöbert, dann hegt er besonders großes Interesse dafür, wie er sein eigenes Dach über dem Kopf finanzieren kann. Rund 19.000 Mal im Monat wird hier online danach geforscht – Platz 1 im Ranking der meistgesuchten Finanzfragen Schleswig-Holsteins. Auf Platz 2 folgt die Frage „Bekomme ich einen Kredit und kann ich ihn mir leisten?“ mit durchschnittlich 17.000 Suchanfragen pro Monat.

Der bundesweite Vergleich zeigt: Im Norden ist das Thema fondsgebundene Lebensversicherung besonders beliebt. Die Einwohner Schleswig-Holsteins recherchieren dazu rund 53 Prozent häufiger als der deutsche Durchschnittsbürger. Auch die Sorge um die finanzielle Sicherheit des Nachwuchses ist hier überdurchschnittlich hoch: Die Suchaffinität* dafür liegt in Schleswig-Holstein ganze 46 Prozent über der Gesamtdeutschlands. Weniger interessant für die Finanzsurfer Schleswig-Holsteins scheint das Thema Selbstständigkeit zu sein: Hierzu recherchieren sie online rund 14 Prozent seltener als das gesamte Bundesgebiet. Auch die Geldanlage, ob allgemein oder konkret als Investition in Edelmetalle, spielt hier eine eher untergeordnete Rolle mit einer Suchaffinität* von rund 13 Prozent unter dem Bundesschnitt.

Übrigens: Die Schleswig-Holsteiner gehören zu den weniger aktiven Finanzsurfern Deutschlands. Nur 2,14 Mal im Jahr begeben sie sich online auf die Suche nach Finanzinformationen – der Bundesdurchschnitt liegt bei 2,83 Suchen.

Pressemitteilung Schleswig-Holstein (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Die Thüringer recherchieren vergleichsweise selten online zu Finanz- und Versicherungsfragen: Mit nur 1,75 Finanzsuchen pro Jahr und Kopf liegen sie deutlich unter dem Bundesschnitt von 2,83 Suchen. Zum Vergleich: Spitzenreiter sind die Hamburger mit 5,72 Suchanfragen pro Jahr und Kopf.

Begeben sich die Thüringer auf der Suche nach Finanzinformationen doch einmal ins Netz, sorgen sie sich besonders um ihren Nachwuchs: Die Frage „Wie kann ich für meine Kinder etwas ansparen?“ wird hier rund 138 Prozent häufiger gegoogelt als im gesamtdeutschen Schnitt. Die Suchaffinität* für die Frage „Was tun als Arbeitnehmer, wenn das Kind krank wird?“ liegt ganze 82 Prozent über dem Bundesdurchschnitt – kein anderes Bundesland erzielt dafür einen so hohen Wert.

Auch für die Altersvorsorge interessieren sich die Thüringer online überdurchschnittlich stark: So liegt das Informationsbedürfnis rund um die fondsgebundene Lebensversichung rund 64 Prozent über dem gesamtdeutschen Schnitt, für die private Rentenversicherung immerhin noch 36 Prozent. Nach Hypotheken sowie der Geldanlage in Form von Aktien oder Fonds recherchieren die Finanzsurfer aus Thüringen hingegen vergleichsweise selten.

Die meistgesuchten Finanzfragen nach Suchvolumen entsprechen in Thüringen größtenteils dem deutschen Ranking. Einzige Ausnahme: Das Thema Bauen scheint in der Region weniger im Fokus zu stehen. Während „Welche Möglichkeit der Baufinanzierung habe ich?“ in Gesamtdeutschland auf Platz 4 liegt, schafft es die Frage in Thüringen nur auf Platz 11 mit durchschnittlich 6.700 Google-Suchen pro Monat.

Pressemitteilung Thüringen (PDF)

* Die Suchaffinität gibt an, ob eine Finanzfrage im Vergleich zum Bundesdurchschnitt häufiger (Affinitätsindex >100) oder seltener (Affinitätsindex <100) gesucht wurde.

Zusammengefasst

Deutschlands meistgesuchte Finanzfragen

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Die Wahrscheinlichkeit, im Internet auf unzureichende oder sogar falsche Finanzinformationen zu treffen, ist hoch! Im Qualitätscheck des Regensburger Instituts ibi research erreichten über 44 Prozent der Online-Ratgeberseiten nur die Note „befriedigend" oder schlechter. Woran hapert es?

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Der „Webcheck Finanzfragen“ im Detail

Hier finden Sie alle Informationen zum Anschauen oder Hinhören, Nachlesen oder Downloaden. Alle Materialien stehen zur Veröffentlichung frei – wir bitten um eine entsprechende Quellenangabe und, wenn möglich, einen Beleg der Veröffentlichung an unten genannte Ansprechpartner.

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Webcheck Finanzfragen - Interview mit ibi research


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